Stillen als Vorbild

Viele Frauen, die heute Mutter werden, sind selber nicht gestillt worden. Das bedeutet, dass viele junge Mütter nicht wissen, wie das Stillen funktioniert, weil wenig altes Wissen über das Stillen vorhanden ist.

Wenn eine Mutter sich heute in den Prozess des Stillens begibt, kann sie ihre Kinder später in ihrem eigenen Muttersein und Stillprozess unterstützen.

Ist es nicht wunderbar, wenn unsere Kinder das Stillen von uns Müttern lernen können?

VLSÖ Hemmelmayr
 Muttermilch - warum stillen?

Stillen ist natürlich und ein wundervoller Vorgang. Muttermilch ist das „Normale“ für Ihr Kind und hat viele gesundheitliche unersetzbare Vorteile.

Eine Ernährung mit Muttermilch bietet dem Kind nicht nur die optimale Zusammensetzung der Nährstoffe, sondern schützt es durch die vielen Antikörper auch vor Krankheiten und Allergien.

Bindung

Stillen fördert das Urvertrauen, schenkt dem Säugling Geborgenheit und ist gut zum Trösten und Beruhigen. Bindungsverhalten wirkt sich auch auf die Entwicklung des Gehirns aus. In den ersten Lebensmonaten, ca. im ersten Lebensjahr, können Sie Ihren Säugling nicht verwöhnen. Kinder brauchen einen „sicheren Hafen“ . Prompte Beantwortung der Signale, die Ihr Baby aussendet, ist bindungsfördernd. Dadurch entsteht eine gute Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Kind. Später ist es wichtig, Ihrem kleinen Sprössling auch gesunde Grenzen aufzuzeigen. So kann sich Ihr Kind gesund entwickeln. Ich wünsche Ihnen, die richtige Balance zwischen Ihren Bedürfnissen und den Bedürfnissen Ihres Kindes zu finden und möchte Ihnen aber vor allem auch die Angst vor dem „Verwöhnen“ nehmen.

Bildung durch Bindung | VSLÖ: Hemmelmayr
VSLÖ Hemmelmayr